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  Die Heimat des

Eigenheimerbund Garching a. d. Alz

 

 Blick nach Garching/AlzBlick nach Garching/Alz

                                                              (Foto Werner Fiebag)

Blick von Obergarching in das Alztal mit Garching im Hintergrund

Rathaus von Garching/AlzRathaus von Garching/Alz                                                   (Foto Werner Fiebag)

Das Rathaus mit dem Fresko von Heinrich Bickl

 

 

 

aktueller Bürgermeister von Garching/Alz

Christian Mende (SPD)

 

 

 

 

 

 

 Wappen von Garching/Alz wurde 1958 von Fritz Demmel angefertigt

 

 


 

Garching a. d. Alz hat auch eine Geschichte

 

 

In diesem Buch von Fritz Demmel wurde die Geschichte über

Garching a. d. Alz sehr umfangreich wieder gegeben.

(sehr viele Bilder und Texte sind in diesem Buch von mir verwendet worden)

 


 

Zur Geschichte des Ortes

- Garching einst und jetzt -

Zahlreiche Funde belegen eine sehr frühe Besiedelung, so z.B.

das Wagengrab vonHart a.d. Alz aus der älteren Hallstattzeit

ca. 1250 v. Chr.

(ein Fund von europäischem Rang)

 

Hügelgräbergruppen bis aus der Zeit um 500 v. Chr., römische Münzfunde, ein 1972/73 ausgegrabenes Reihengräberfeld,

zu dem vermutlich 3 große Wirtschaftshöfe im sechsten Jahrhundert gehörten. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde

der Ort als „Govrichingen" im Jahre 798 in einem Salzburger Güterverzeichnis. Nach den Ungarnstürmen des zehnten

Jahrhunderts bauten die ersten Garchinger die Kirche in Schnabling.

 

                                                         (Foto Werner Fiebag)

Kaiser Konrad II schenkte 1027 den Hartwald an das Kloster St. Peter zu Salzburg, dessen Kolonisten das heutige Ortsgebiet

weitgehend urbar machten. Im Mittelalter wurde Garching zum Brennpunkt herzoglich-bayerischer und erzbischöflich-salzburgerischer

Interessen wegen der Brücke über die Alz. Während dieser kriegerischen Auseinandersetzungen um die Straße nach dem

salzburgerischen Mühldorf (Fresko von Heinrich Bickel am Rathaus erinnert an die Zerstörung unter Ludwig dem

Kehlheimer im Jahre 1218) wurde die Verbindungsbrücke mehrmals zerstört.

Durch den darauf folgenden ersten Erhartinger Vertrag von 1254

kam der Ort Garching unterbayerische Herrschaft.

 

                                                                    (Foto Werner Fiebag)


 

1905 bewohnten nur 762 Einwohner die 1660 Hektar große Gemeindefläche.

 

Einen bis heute sich auswirkenden Aufschwung bewirkten 1907 der Bau der Bahnstrecke Mühldorf - Garching/Alz - Freilassing

 

 

 

  

 

 

 

 


 

1916 - Bau des Carowerks für die Stromerzeugung für das Werk

 

 1918 - Kanalbau für die Süddeutschen Kalkstickstoffwerke

1918 - nach dem Aushub wurde der Lauf betoniert

 

 

und zu Beginn der Zwanziger Jahre die Ansiedelung eines Zweigwerkes der

Süddeutschen Kalkstickstoffwerke im Ortsteil Hart.

Die Industrialisierung eröffnet Garching eine neue Welt.

 

 

Zahlreiche Industriearbeiter zogen in die bis dahin relativ verträumte Alztalgemeinde und brachten neues Leben.

Die 1923/24 errichtete "Siedlung" für die Arbeiter

 und ihre Familien prägt noch heute die Ortsdurchfahrt

 

                                                              (Foto Werner Fiebag)
und ist das heimliche Wahrzeichen der Gemeinde.

                                                                     (Foto Werner Fiebag

 

 

 

 

Der Schulbus steht vor der Janischschule im Janischplatz

 

 

Bei diesem Bild von 1938 sieht man die Werkswohnungen

und in der Mitte sind 2 große Wohnblocks mit der Janischschule

 


Bis auf einen Fliegerangriff wenige Wochen vor Kriegsende, der dem Bahnhofsgebiet mit seinen

Gleisanlagen galt, blieb der Ort weitgehend verschont.

 



Dennoch sorgte der Zweite Weltkrieg für eine tiefgreifende Veränderung in der Gemeindestruktur.
Tausende von Heimatvertriebenen aus den verschiedensten östlichen und südöstlichen Gebieten kamen auf der Suche nach einer neuen

Heimat in die Region um Garching und fanden in der Gemeinde sowie in umliegenden Orten ein neues Zuhause.

 

Die Glocken wurden 1942 beschlagnahmt und eingeschmolzen

 



1958 war die Gemeinde auf 4600 Einwohner angewachsen und 1960 kurbelten 284 Betriebe die örtliche Konjunktur an.

 

 

 

 

 

1978 wurde der Gemeinde Garching im Zuge einer kommunalen Reform die Gemeinde Wald a.d. Alz angegliedert.


 

Zu den wohl populärsten Garchinger Bürgern zählt der Wirtssohn und Metzgerknecht Joseph Wasserburger, besser bekannt als der Wirtssepperl.

Er wurde 1788 in Garching geboren, gestorben 1857. Er war ein altbayerisches Original, Volkssänger, ein meisterhafter Zitherspieler,

erfüllt von unbändiger Wanderlust. Er geriet ab und an mit den gestrengen Hütern des Gesetzes aneinander und entwischte auch geschickt den

Diensten in Napoleons Armee.

 

                                                   (Foto Werner Fiebag)                                                                                            

Man setzte ihm ein Denkmal im Garchinger Brunnenhof mit dem „Wirtssepperl" - Brunnen und an seiner

Geburtsstätte wird der Gasthof „Zum Wirtssepperl" betrieben.

                                                     (Foto Werner Fiebag)

 

                                                 (Foto Werner Fiebag)

Erst 1875 wurde Garching eine selbständige Pfarrei und gehört heute zur Erzdiözese München-Freising.

Der Bau der Pfarrkirche St. Nikolaus erfolgte 1870 bis 1872 und ersetzte eine wesentlich kleinere Kirche.

 

 

Die dagegen im Bereich der Diözese Passau liegende Kirche St. Stephan in Mauerberg wurde 1484 erbaut und 1501 geweiht.

Die ehemalige Schloßkirche St. Erasmus in Wald a.d. Alz 1479 erbaut, 1681 erneuert, wurde 1909 zur Pfarrkiche.

Die Kirche „Zur Hl. Familie" in Hart (Grundsteinlegung März 1926) wurde am 19. März 1941 zur Pfarrkirche und

gehört zur Diözese Passau. Am 01. Jan. 1978 wurde der Pfarrverband Hart/Wald gegründet.

Die ca. 8500 Einwohner zählende Gemeinde markiert mit ihren Grenzen im Süden, Westen und Nordwesten zugleich die

Grenzen des Landkreises gegenüber den Nachbarlandkreisen Traunstein und Mühldorf am Inn.

Wirtschaftlich gesehen bildet zwar ein chemischer Großbetrieb einen Schwerpunkt, Klein- und Mittelbetriebe haben sich jedoch

in den letzten 50 Jahren zu einer weiteren tragenden Säule entwickelt, und der Gemeinde zur regionalen Einstufung als „Unterzentrum" verholfen.

Ein landschaftlich reizvoll eingebettetes Sportzentrum mit beheiztem Schwimmbad, Rasen-Fußballplatz, Allwetterplatz und Tennisanlage,

ein sich kaum erschöpfendes Netz von Wander- und Radwegen in der Umgebung, ein so ziemlich alle Freizeitbeschäftigungen abdeckendes Vereinsleben,

zwei gut ausgestattete Gemeindebüchereien sowie das Heimatmuseum und nicht zuletzt ein Seniorenpark, der alle Voraussetzungen für einen

angenehmen Lebensabend bietet, haben den Wohnwert der Gemeinde erheblich gesteigert.

 

Eine bewegte Geschichte, eine reizvolle Landschaft - vor allem das liebliche Hügelland des Alztales - und eine anhaltende

Weiterentwicklung in Richtung Vervollkommnung der Lebensqualität -

so präsentiert sich die Gemeinde Garching a.d. Alz

als einwichtiger Eckpfeiler im Südwesten des Landkreises Altötting.

(Dieser Text ist aus der Homepage der Gmde Garching a. d. Alz)

 

 Für uns Garchinger, im südöstlichen Teil von Bayern, sind die umliegenden Städte schnell erreichbar

                                                                                                         (Foto Werner Fiebag)

 

                                                                                                      (Foto Werner Fiebag)

  Die Alz mit Schmelzwasser im Jahr 2001, ansonsten hat die Alz wenig Wasser.

Bei der Trennung von Alz und Kanal in Tacherting bleibt für die Alz ca. 1/5 Teil der Wassermenge.

Die Alz, gespeist von Chiemsee, der Traun und einigen kleinen Bächen, hat bei starken Regenfällen in den

Alpen (Tiroler Ache) sehr schnell Hochwasser. Steigt das Wasser im Chiemsee, steigt auch der Wasserstand der Alz.

                                                (Foto Werner Fiebag)

Die Alz in 2002 mit Hochwasser

.. durch großes Treibgut wurde der Fußgängersteg weg gerissen

                                                            (Foto Werner Fiebag)

                                                    (Foto Werner Fiebag)

Der Steg wurde 2003 neu errichtet


 

 

                                 (eine bezahlte Kopie im Besitz von Werner Fiebag)

 Ausschnitt der Landtafel 19 (Reproduktion nach einem koloriertem Holzschnitt der Bayrischen Staatsbibliothek)

Chiemsee, Burghausen - Massstab rund 1:144  - 

Bayrisches Landesvermessungsamt München

 


 

                                                                                                    (eine bezahlte Kopie im Besitz von Werner Fiebag)                 

Die Alz im Bereich Hart/Alz, sehr viele verzweigte Arme ca. 1824

 

Diese Homepage ist Eigentum von Werner Fiebag, 1. Vorsitzender des Eigenheimerbund Garching/Alz - Hart/Alz - Schroffen - Engelsberg e. V.

Lärchenstr. 4, 84518 Garching a. d. Alz   -   Tel. (08634) 688 640 - Mobil: 0179-1178 743 - siehe auch Impressum

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